Gazenergie

Die Energiezukunft fängt im Alltag an: Zum Beispiel mit einer Flamme

Erdgas und Biogas sind klimafreundlich und verbessern somit die CO2-Bilanz von allem, was mit Gas produziert oder auch verarbeitet wird. Zum Beispiel beim Flammhärten von Metall-Bauteilen.

Von Anfang an auf Gas gesetzt

Die Härterei Gerster AG ist spezialisiert auf die Wärmebehandlung von Bauteilen und ein wichtiger Zulieferer der Luftfahrt, Medizintechnik, aber auch für den Grossmaschinenbau und vielen weiteren Industrien. Eines der wichtigsten Wärmebehandlungsverfahren stellt dabei das Flammhärten dar. Es ist die wirtschaftlichste Vorgehensweise, insbesondere für die Bearbeitung von grossen, schweren Bauteilen. Beim Flammhärten ist Erdgas prozessbedingt der Energieträger der Wahl. Schon seit den Anfängen der Firma in 1950 ist Gas deshalb die zentrale Energiequelle des Unternehmens. Eine leistungsfähige Gasversorgung war ausschlaggebend bei der Standortwahl des Unternehmens und erweist sich 70 Jahre später als weitsichtige Entscheidung.

Erdgas als Teil eines nachhaltigen Energiekonzeptes

Die Härterei Gerster AG nutzt Gas für die Komfortwärme im gesamten Betrieb. Erdgas ist jedoch vor allem die primäre Energiequelle für die Ofenanlagen und stellt in der Flammhärterei die wirtschaftlich sinnvollste Prozessenergie dar. Nur für den Notfall besteht die Möglichkeit, auf einen Ölbestand in Tanks zurückzugreifen, was allerdings mit einem um 25 Prozent höheren CO2-Ausstoss einhergeht. Darüber hinaus wird teilweise Rauchgasabwärme zur Erzeugung von Warmwasser genutzt.

Durch den deutlich geringeren CO2-Ausstoss von Erdgas und weitere Massnahmen im Bereich der Energieoptimierung in Zusammenarbeit mit der EnAW (Energieagentur der Wirtschaft) ist die Härterei Gerster AG von der CO2-Abgabe befreit. Neben den ökologischen Vorteilen profitiert das Unternehmen also auch ökonomisch von Erdgas.

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