Gazenergie

Erneute Eskalation im Nahen und Mittleren Osten sorgt für Unsicherheiten an den Energiemärkten

Zürich, 23.07.2026 - News

Die Gasversorgung in Europa ist derzeit stabil. Die erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran sorgt jedoch für zusätzliche Unsicherheiten an den Energiemärkten und dürfte die Preisentwicklung in den kommenden Monaten beeinflussen. Der LNG-Export über die Strasse von Hormus bleibt stark eingeschränkt, was die globale Versorgungslage belastet.

Das zwischen den USA und Iran vereinbarte Memorandum of Understanding wurde von Teheran offiziell ausgesetzt. Eine rasche Entspannung der Lage ist derzeit nicht absehbar.

Die Unsicherheiten spiegeln sich bereits in den Gasmärkten wider: Die Preise sind zuletzt deutlich gestiegen. Gleichzeitig wurden die Prognosen für das weltweite LNG-Angebot nach unten korrigiert. 

Tiefe Speicherfüllstände
Die europäischen Gasspeicher sind derzeit mit durchschnittlich 54 Prozent deutlich weniger gefüllt als in den Vorjahren. Dies erschwert die Vorbereitung auf den Winter und erhöht die Bedeutung einer ausreichenden LNG-Versorgung für Europa.

Die Gasbranche verfolgt die Entwicklungen weiterhin eng und steht in regelmässigem Austausch mit den Behörden.