Gazenergie

Chronologie der Ereignisse

Der Russland-Krieg in der Ukraine und die Entwicklungen beim Gas im Überblick.

27. Juli

Gazprom drosselt die Gaslieferungen nach Europa auf Nord Stream 1 auf eine Kapazität von 20 Prozent.

21. Juli

Nach Beendigung der Wartungsarbeiten fliesst wieder Gas auf Nord Stream 1. Die Gasflüsse liegen bei rund 40 Prozent der Maximalleistung.

11. Juli

Die jährlich wiederkehrenden, in der Regel zehn Tage dauernden Wartungsarbeiten auf der Nord Stream 1 beginnen.

4. Juli

Die Bundesnetzagentur informiert, dass der Einkauf von Gas wesentlich teurer als bisher gedacht wird.

29. Juni

Der Bundesrat nimmt das Detailkonzept der Schweizer Gasbranche zur Kenntnis und schafft damit Sicherheiten für die Umsetzung. Gleichzeitig kommuniziert der Bundesrat Eckwerte der Vorkehrungen für den Fall einer Strom- und Gasmangellage.

23. Juni

Deutschland ruft die Alarmstufe, die zweite von drei Krisenstufen, aus.

19. Juni

Deutschland plant Massnahmen, um den Einsatz von Gas zu senken und die Speicher zu befüllen.

14. Juni

Russland kündigt an, seine Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream um 40 Prozent zu senken und setzt diese Kürzung in der Folge um.

22. Mai

BR Sommaruga und Parmelin führen mit dem deutschen Vizekanzler Robert Habeck Gespräche über ein Solidaritätsabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland.

21. Mai

Russland stoppt Gaslieferungen nach Finnland.

19. Mai

Der Bundesrat nimmt Kenntnis vom Grobkonzept der Task Force und erteilt den Auftrag für ein Detailkonzept. Die regionalen Gasnetzbetreiber werden verpflichtet, die Versorgung im kommenden Winter bestmöglich sicherzustellen. So müssen 15 Prozent (rund 6 TWh) des inländischen Jahresverbrauchs (35 TWh) in Speicheranlagen in den Nachbarländern gelagert werden und spätestens ab 1. November 2022 verfügbar sein. Im Weiteren müssen 20 Prozent (6 TWh) des Schweizer Winterverbrauchs in Frankreich, Deutschland, Italien und in den Niederlanden in Form von Optionen für zusätzliche Gaslieferungen zur Verfügung stehen und kurzfristig abgerufen werden können.

11. Mai

Die Ukraine schränkt teilweise die Lieferungen von russischem Gas nach Europa über ihre Leitungen ein.

4. Mai

Der Bund erteilt dem VSG den Auftrag, eine Kriseninterventionsorganisation aufzubauen, die im Strom mit OSTRAL bereits besteht.

27. April

Russland stoppt Gaslieferungen nach Polen und Bulgarien.

März/April

Verschiedene Länder sprechen davon, dass Gas-Rechnungen weiterhin in Euro und Dollar bezahlt werden können.

13. April

Bundesrat Guy Parmelin tauscht sich mit der Branche aus.

23. März

Russland teilt mit, dass Gas an «feindliche Länder» wie die EU-Staaten künftig nur noch gegen Rubel statt gegen Dollar oder Euro geliefert werden sollen.

22./23. März

Bundesrätin Simonetta Sommaruga besucht die Niederlande, Bundesrat Ueli Maurer Katar, um mögliche Gaslieferungen zu besprechen.

7. März

Der Bundesrat entscheidet, die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, dass die Schweizer Gaswirtschaft die Beschaffung für den kommenden Winter gemeinsam angehen kann. Es wird eine Task Force von Bundesbehörden und Branche gebildet, in einer Arbeitsgruppe mit Spezialisten werden Konzepte erstellt und in der Task Force diskutiert.

24. Februar 2022

Russland greift die Ukraine an.