Gazenergie

Das selbstversorgende Wohngebäude ist realisierbar

Energetisch selbstversorgende Wohnbauten mit integrierter Wasserstofftechnik sind heute technisch umsetzbar. Wasserstoff ermöglicht eine hohe Eigennutzung des selbst erzeugten Photovoltaikstroms.

Die Basis für eine unabhängige Energieversorgung im Gebäude ist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und wenn möglich an der Fassade. Die Stromproduktion einer PV-Anlage verläuft mehrheitlich nicht synchron zum Stromverbrauch. Erst die Umwandlung in Wasserstoff und dessen Speicherung ermöglicht eine hohe Eigenstromnutzung.

Bei Bedarf wird Wasserstoff dem H2-Speicher entnommen und mit der Brennstoffzelle in Strom und Wärme umgewandelt. Zusammen mit einer Wärmepumpe sorgt die Brennstoffzelle für Raumwärme und Warmwasser. Das System bietet somit eine weitgehende Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz.

In Zukunft werden selbstversorgende Wohngebäude mehrheitlich ins Gasnetz eingebunden, da eine vollständige Autarkie zu aufwändig und kostenintensiv ist. Für eine klimaneutrale Energieversorgung von Wohnbauten ist das Gasnetz somit eine wichtige Voraussetzung.

Die Hauptkomponenten des Energieversorgungssystems:

  • Steuerung/Regelung
  • PEM-Elektrolyseur (Proton Exchange Membrane) mit Wasseraufbereitung und Controller
  • PEM-Brennstoffzelle
  • Metallhydrid-Wasserstoffspeicher
  • Batteriespeicher