Gazenergie

Nur mit Gas lässt sich die Verkehrswende schaffen.

These 5

Der Strassenverkehr verursacht heute am meisten Treibhausgase und zusätzlich auch noch Stickoxid- und Feinstaubemissionen. Der Einsatz alternativer Antriebe und Treibstoffe kann daher wesentlich zur Erreichung der Klima- und Umweltziele beitragen. Alternative Antriebe sind heute bereits vorhanden: Strom, Gas (Compressed Natural Gas, CNG und Liquified Natural Gas, LNG) und Wasserstoff sowie Biotreibstoffe wie Biogas, SNG (Synthetic Natural Gas) oder auch flüssige Biofuels. Jede alternative Antriebsform weist spezifische Vorteile aus. CNG ist mit Blick auf Kosten-Nutzen, Reichweite und Schadstoffemissionen eine attraktive Alternative, zudem besteht bereits ein dichtes Netz an Tankmöglichkeiten in der Schweiz. Je mehr erneuerbare Gase beigemischt werden, desto höher ist die Klimawirkung. Biogasfahrzeuge sind den Elektromobilen ebenbürtig, sogar wenn diese ausschliesslich mit erneuerbarem Strom betrieben werden. Durch ihre Reichweite sind CNG-Fahrzeuge besser geeignet für den individuellen Fernverkehr als solche mit Elektroantrieb. LNG- und Wasserstofffahrzeuge eignen sich langfristig vor allem in Transportsegmenten, die sich nicht oder nur sehr schlecht elektrifizieren lassen.

Die einseitige Fokussierung auf die Elektromobilität wird nicht zur gewünschten Klimaneutralität des Verkehrs führen. Die notwendigen Produktionskapazitäten für erneuerbaren Strom sind noch für lange Zeit weder in der Schweiz noch im Ausland vorhanden, insbesondere was die ganzjährige Verfügbarkeit anbetrifft. Schon heute zeichnet sich ab, dass Deutschland das Ausbauziel für erneuerbaren Strom bis 2030 nicht erreichen wird. Viele Fahrzeuge werden daher mit importiertem Strom unterschiedlichster Herkunft betrieben. Unberücksichtigt ist dabei die im Ausland anfallende Klimabilanz bei der Herstellung der Elektrofahrzeuge. Die Schweizer Gaswirtschaft beabsichtigt, bis 2023 im Treibstoff 30% Biogas anzubieten und langfristig erneuerbar zu werden. Damit wird die Gasmobilität die beste Klimabilanz aufweisen und ist eine überzeugende Alternative zu den Elektrofahrzeugen. Allerdings entscheidet sich die Zukunft in Brüssel. Es wird massgebend sein, wie die EU die Rahmenbedingungen ab 2023 gestaltet und Anreize setzt, dass die Automobilindustrie die entsprechenden Fahrzeuge auch künftig produzieren wird.

Einleitung

Die Gasversorgung der Zukunft ist klimaneutral

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These 1

Alle erneuerbaren Energien und deren Infrastrukturen bilden gemeinsam die Basis der Energiezukunft.

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These 2

Nur mit Wasserstoff können die Klimaziele der Schweiz effizient erreicht werden.

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These 3

Gas ist Baustein einer effizienten Wärmewende, nicht nur kurzfristig, sondern auch mittel- und langfristig.

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These 4

Die Gasversorgung wird bis 2050 komplett CO2-neutral und unterstützt damit auch in der Industrie das Erreichen der Klimaneutralität.

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These 5

Nur mit Gas lässt sich die Verkehrswende schaffen.

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These 6

Nur mit Gas lässt sich die Versorgungssicherheit garantieren.

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Der Weg zum Ziel

  • 30/2030-Strategie und damit verbundene Aktivitäten
  • Wasserstoff als neues, zusätzliches Schwerpunktthema
  • Sektorkopplung
  • Enge Zusammenarbeit mit Forschung, Wissenschaft und Industrie
  • Neue Markenführung
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