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Widerstand gegen Wegverlegung an der Aare - Marschhalt eingelegt

Zürich, 29.11.2017

 

Um einen Uferwegabschnitt an der Aare in Muri vor Erosion zu schützen, wollten Kanton und Gemeinde den Weg verlegen. Doch dagegen regte sich Widerstand. Nun wird ein Marschhalt eingelegt, um die Ufersicherung nochmals zu diskutieren.

Um das Aareufer zwischen dem Muribad und dem Parkplatz Wehrliau dennoch temporär vor Erosion zu schützen, werden Baumbuhnen eingebaut. Unterhalb des Gebietes Aarwil soll auch der alte Uferschutz saniert werden, um die dahinterliegende Trinkwasserschutzzone besser zu schützen.

Das teilweise unterspülte Betonleitwerk wird dort, wo es seine Funktion nicht mehr erfüllt, durch einen dauerhaften Blocksatz ersetzt. Diese Massnahmen werden dann über einen Zeitraum von fünf Jahren beobachtet. So könnten wichtige Informationen zu allfälligen weiteren Massnahmen gewonnen werden, schreibt die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion in einer Mitteilung vom Dienstag.

Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich ab Mitte Januar und werden im Rahmen des ordentlichen Gewässerunterhalts durch den Kanton Bern ausgeführt.