Gazenergie

Werkzeugmaschinen-Hersteller Starrag stabilisiert sich

Zürich, 27.07.2017

 

Der Werkzeugmaschinen-Hersteller Starrag hat in der ersten Jahreshälfte wieder mehr verdient. Der Reingewinn betrug 6,4 Millionen Franken, das ist mehr als doppelt soviel wie in der Vorjahresperiode (2,8 Millionen Franken).

Die strategische Fokussierung auf die wachstums- und ertragsstärksten Marktsegmente und Regionen (USA und China) habe sich bewährt, teilte der Maschinenhersteller aus Rorschacherberg SG am Donnerstag mit.

Der Umsatz stieg um gut 10 Prozent auf 202,3 Millionen Franken, das betriebliche Ergebnis (EBIT) verdoppelte sich nahezu auf 8 Millionen Franken (erstes Halbjahr 2016: 4,4 Millionen Franken).

Nach ausserordentlich vielen Neubestellungen im ersten Halbjahr 2016 lag der Auftragseingang in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahrs mit 142 Millionen Franken um 39 Prozent tiefer. Vor allem Kunden in Europa und Asien hätten weniger bestellt, während aus den USA etwa gleich viele Aufträge eingingen. Von den vier Abnehmerindustrien (Luftfahrt, Energie allgemeine Industrie und Transport) sei einzig der Transport-Zweig stabil geblieben.

Der Auftragseingang sei jedoch sehr volatil und hänge stark vom Zeitpunkt des Eingangs von Grossaufträgen ab, erklärt das Unternehmen diese Zahlen.

Guter Auftragsbestand

Der Auftragsbestand von 284 Millionen Franken bei Neumaschinen sei nahezu gleich wie in der Vorjahresperiode. Gegenüber Ende 2016 sei der Auftragsbestand auf ein normales Niveau gesunken (-18 Prozent). Das momentane Auftragspolster garantiere eine Grundauslastung von knapp einem Jahr, zumal das Neumaschinengeschäft zusätzliche Kundendienstleistungen erfordere.

Für das Gesamtjahr erwartet Starrag einen Auftragseingang, der deutlich unter jenem von 2016 liegt. Trotzdem würden sowohl Umsatz wie Gewinn höher ausfallen als im Vorjahr ( 4,6 Millionen Franken), heisst es im Communiqué.