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Stadt Bern lanciert erneut Sicherheitskampagne fürs Aareschwimmen

Zürich, 06.06.2017

 

Nach einjährigem Unterbruch lanciert die Stadt Bern diesen Sommer wieder eine Sicherheitskampagne für Aareschwimmer. Mit dem Slogan "it's not a game" (es ist kein Spiel) sollen Flussschwimmer ohne Mahnfinger auf Sicherheitsregeln aufmerksam gemacht werden.

Sich in der grünen Aare treiben lassen, ist für viele Stadtberner der Inbegriff von Sommer. An warmen Tagen schwimmen oft Hunderte im Fluss oder lassen sich auf Gummibooten treiben. Zunehmend sind auch Touristen fasziniert.

Doch das Schwimmen in einem Fluss birgt auch gewisse Risiken. Nach einem Unfall im Jahr 2013 lancierte die Stadt Bern eine Sicherheitskampagne, die ohne Mahnfinger, aber mit Augenzwinkern die Schwimmer sensibilisieren wollte.

Die bunten Schwimmsäcke mit ihren Kampagnensujets entwickelten sich zu einem beliebten Berner Sommeraccessoir. Die Kampagne wurde drei Jahre lang, bis 2015, durchgeführt. Im vergangenen Sommer bedauerten viele, dass sie ausgelaufen war.

Die Stadt wurde mit einer neuen, mehrjährigen Kampagne beauftragt. Der Fokus soll vermehrt auch auf fremdsprachige Aareschwimmer gelegt werden, Touristen und Zuzüger.

In den drei Stadtberner Freibädern werden im Rahmen eines Beschäftigungsprogramms Supporter aus dem Asylbereich unterwegs sein, um Sprachbarrieren überwinden zu helfen. Ausserdem wurde ein Flyer in mehreren Sprachen erarbeitet, der auch in den Durchgangszentren zur Information eingesetzt wird, wie die städtische Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie am Dienstag mitteilte.

Für Touristen plant Bern Tourismus Aare-Schwimmkurse.