Gazenergie

Stadt Bern erhöht Schuldenobergrenze für Wohnbaufonds

Zürich, 30.05.2017

 

Der Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik der Stadt Bern darf künftig mehr Schulden machen als bisher. Der Berner Gemeinderat hat beschlossen, die Schulden dürften künftig maximal 60 Prozent des Verkehrswerts des Gebäudeportfolios des Fonds ausmachen.

Grund für diese "Flexibilisierung" der Schuldengrenze ist das wohnbaupolitische Ziel des Gemeinderats, in Bern neuen und insbesondere günstigen Wohnraum zu schaffen. Mit diesem Ziel vor Augen, teilte der Berner Gemeinderat am Dienstag mit, wolle der Fonds in den nächsten zehn Jahren gegen 500 Mio. Franken investieren.

Dies etwa in die Wohnbauprojekte auf dem Viererfeld und dem Gaswerkareal. Diese Investitionen werden voraussichtlich eine zusätzliche Verschuldung von rund 290 Mio. Franken zur Folge haben. Derzeit liegt aber die Grenze für die maximale Verschuldung bei 300 Mio. Franken.

Der Berner Gemeinderat findet, die Flexibilisierung der Schuldenobergrenze sei finanziell nachhaltig. Sie gefährde die stabile Finanz- und Ertragslage des Fonds nicht. Die SP der Stadt Bern begrüsste in einer Mitteilung den Entscheid des Gemeinderats.