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"Sports Awards - Die Besten aus 70 Jahren": Diese sechs Teams stehen zur Wahl

Zürich, 11.11.2020

 

Die "Sports Awards" stehen dieses Jahr im Zeichen der bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger. In der Livesendung vom 13. Dezember 2020 wird unter anderem das beste Team der vergangenen 70 Jahre geehrt. Über ein öffentliches Online-Voting können die Fans ab sofort bis am 2. Dezember mitbestimmen, welches Team gewinnt.

Die bedeutendsten Schweizer Sportpersönlichkeiten stehen am 13. Dezember 2020 in der Livesendung "Sports Awards - die Besten aus 70 Jahren" im Mittelpunkt. Wer von den bisherigen Siegerinnen und Siegern seit der ersten Prämierung 1950 die Nummer 1 ist, erfährt die Öffentlichkeit ab 20.05 Uhr bei SRF 1, RTS 2 und RSI LA 2. Die besondere Auszeichnung wird in fünf Kategorien vergeben: Sportlerin, Sportler, Trainer, Paralympische Sportler und Team.

Die Nominierten für den Titel Bestes Team stehen fest

Schweizer Sportgeschichte haben alle geschrieben. Aber welches Team ist das beste der vergangenen 70 Jahre? Die Top 6 wurden von der Sports Awards Academy auserkoren. Das eigens für das Jahr 2020 gegründete Gremium - bestehend aus den Preisträgerinnen und Preisträger in den Kategorien Sportlerin, Sportler, Paralympische Sportler, Trainer, Newcomer, MVP und Ehrenpreis - nominierte folgende Teams:

- 4 x 100-m-Staffel (2019) Frauen, Leichtathletik - Del Ponte, Atcho, Kambundji, Kora - Nationalteam (2018) Männer, Eishockey - Leichtgewichts-Vierer (2016) Männer, Rudern - Gyr, Niepmann, Schürch, Tramèr - Davis-Cup-Team (2014) Tennis - Chiudinelli, Federer, Lammer, Wawrinka - U17-Nationalmannschaft (2009) Männer, Fussball - Olympia-Doppel (2008) Tennis - Federer, Wawrinka

Die Öffentlichkeit kann ab sofort bis am 2. Dezember 2020 via Online-Voting auf www.sports-awards.ch über das Siegerteam mitentscheiden. Die Publikumsstimmen und die Wahlresultate der Sports Awards Academy tragen je 50 Prozent zum Endergebnis bei. Unter allen Voting-Teilnehmenden werden attraktive Preise verlost: Ein Erlebnisabend mit VIP-Package und Blick hinter die SRG-Kulissen bei Weltklasse Zürich 2021, VIP-Tickets für ein Heimspiel der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft nach Wahl und VIP-Tickets für ein Eishockeyspiel der National League nach Wahl.

Livesendung findet ohne Studiopublikum statt

Die SRG hat entschieden, aufgrund der Corona-Situation in der Schweiz und der geltenden Vorschriften des Bundes die Livesendung ohne Studiopublikum durchzuführen. "Die Gesundheit aller Beteiligten steht für uns an erster Stelle. Darum ist der Verzicht auf Studiopublikum in der aktuellen Lage vernünftig. Doch soweit es die Möglichkeiten zulassen, werden die Siegerinnen und Sieger dieser besonderen <Sports Awards> in einer spannungsvollen Livesendung gewürdigt", erklärt Roland Mägerle, Leiter Business Unit Sport SRG und SRF Sport. Sandra Studer und Rainer Maria Salzgeber moderieren die Preisverleihung, die 2020 in einem aussergewöhnlichen Rahmen stattfindet.

Mediendokumentation

Die Nominierten für den Titel BESTES TEAM

Schweizer Sportgeschichte haben alle geschrieben. Aber welches Team ist das Beste der vergangenen 70 Jahre? Die Öffentlichkeit kann vom 11.11. - 2.12.2020 via Online-Voting auf www.sports-awards.ch über das Siegerteam mitentscheiden. Die Top 6 wurden von der Sports Awards Academy auserwählt. Das eigens für das Jahr 2020 gegründete Gremium - bestehend aus den Preistragenden in den Kategorien Sportlerin, Sportler, Paralympische Sportler, Trainer, Newcomer, MVP und Ehrenpreis - nominierte folgende Teams:

4 x 100-m-Staffel (2019) Frauen, Leichtathletik - Del Ponte/Atcho/Kambundji/Kora

WM-Vierte und Schweizer Rekord

Die Schweizer 4x100-m-Staffel der Frauen ist ein echtes Erfolgsprojekt. Seit Jahren sorgt sie bei internationalen Grossanlässen für positive Schlagzeilen und produziert Schweizer Rekorde am Laufmeter. 2019 stiessen Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Mujinga Kambundji und Salomé Kora in neue Sphären vor. An den Weltmeisterschaften in Doha liefen sie in den starken 4. Rang und stellten in 42,18 Sekunden abermals einen Landesrekord auf. Zu Bronze fehlte den auch in Einzelwettkämpfen erfolgreichen Schweizerinnen lediglich acht Hundertstel. Das Quartett sprintete so direkt in die Herzen des Schweizer Publikums und erhielt zuletzt die Auszeichnung Team des Jahres.

Nationalteam (2018) Männer, Eishockey

WM-Silber

Fünf Jahre nach der Finalniederlage gegen Schweden bekam die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft 2018 in Kopenhagen erneut die Chance, zum ersten Mal in der Geschichte Weltmeister zu werden. Doch der grosse Coup blieb dem Team von Headcoach Patrick Fischer erneut verwehrt. Mit Mut, Überzeugung, einer erfrischend offensiven Spielweise und dem Glauben daran, Grosses erreichen zu können, drängte die Schweizer Equipe die bis dato im Turnier ungeschlagenen Schweden an den Rand einer Niederlage. Das Drama endete im Penaltyschiessen und mit bitteren Tränen für die Schweizer, die für ihre kecken Auftritte aber viel Lob ernteten. Bei den "Sports Awards 2018" setzten sich die "Eisgenossen" unter anderen gegen die wiedererstarkten Young Boys durch.

Leichtgewichts-Vierer (2016) Männer, Rudern - Gyr/Niepmann/Schürch/Tramèr

Olympia-Gold

Der Schweizer Leichtgewichts-Vierer hielt an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro dem Druck des Favoritendaseins stand und gewann souverän die Goldmedaille. Vier Jahre nach ihrem 5. Rang in London waren Mario Gyr, Simon Schürch, Simon Niepmann und Lucas Tramèr am Tag X auf den Punkt genau bereit. Nach einem harzigen Vorlauf ruderte das als Welt- und Europameister angetretene Schweizer Paradeboot im Final in überlegener Manier zum Olympiasieg - dem ersten für die Schweizer Ruderer seit Xeno Müller und den Gebrüdern Gier 1996 in Atlanta. Mit Akribie und Fleiss arbeiteten die vier Schweizer auf das eine gemeinsame Ziel hin und vergoldeten auf der Lagoa Rodrigo de Freitas letztlich ihre Spitzensportkarrieren.

Davis Cup-Team (2014) , Tennis - Chiudinelli/Federer/Lammer/Wawrinka

Davis Cup-Titel

Der Triumph im Davis Cup im Jahr 2014 war für die Schweiz zweifelsohne ein Ereignis von sporthistorischer Bedeutung. Nie zuvor war es einer Schweizer Equipe in einer weltumfassenden Sportart gelungen, auf höchster Stufe einen Mannschafts-Titel zu erringen. 22 Jahre zuvor waren Marc Rosset und Jakob Hlasek im Final noch gescheitert. Auf dem Weg zum Trophäen-Gewinn der angeblich "hässlichsten Salatschüssel der Welt" schalteten Roger Federer, Stan Wawrinka, Marco Chiudinelli und Michael Lammer der Reihe nach Serbien, Kasachstan und Italien aus, ehe sie im Final die Franzosen 3:1 bezwangen. Die starken Final-Auftritte Wawrinkas im Einzel und Doppel sowie Federers siegbringendes Entscheidungsspiel vollendeten den Schweizer Tennistraum.

U17-Nationalmannschaft (2009) Männer, Fussball

U17-Fussballweltmeister

Der 15. November 2009 hat einen festen Platz in der Schweizer Sportgeschichte. Es ist jener Tag, an dem sich die U17-Fussballer in Nigeria sensationell zu Weltmeistern kürten - bis heute der einzige WM-Titel in der 125-jährigen Geschichte des Schweizerischen Fussballverbandes. Als grosser Aussenseiter ins Turnier gestartet, stellte das Team von Trainer Dany Ryser mit phänomenalen Auftritten - sieben Siege in sieben Spielen - die Junioren sämtlicher Topnationen in den Schatten. Gegen Granit Xhaka, Ricardo Rodriguez und Co. hatten selbst Neymar mit Brasilien (in der Gruppenphase) oder Mario Götze mit Deutschland (im Viertelfinal) das Nachsehen. Das goldene und zugleich historische Tor beim 1:0-Sieg im Final gegen Gastgeber und Topfavorit Nigeria schoss Haris Seferovic.

Olympia-Doppel (2008) Männer, Tennis - Federer/Wawrinka

Olympia-Gold Doppel

Doppeltes Gold, doppelte Freude. Dies galt 2008 in Peking für Roger Federer und Stan Wawrinka, die sich im olympischen Doppel-Turnier in einen regelrechten Tennisrausch spielten. Der dannzumal schon hochdekorierte "Maestro" bildete zusammen mit dem ebenfalls gross aufspielenden Wawrinka ein kongeniales Duo, das sich von Runde zu Runde steigerte. Unvergessen sind die Jubelbilder nach dem Halbfinal-Sieg gegen das favorisierte amerikanische Zwillings-Doppel Bob und Mike Bryan, als sich Federer über Wawrinka lehnte, um seinem "brennenden" Compagnon etwas Energie abzugewinnen. Auch im Final liessen sich "Federinka" von den Schweden Simon Aspelin/Thomas Johansson nicht stoppen. Der Olympiasieg war ein Vorbote für weitere Höhenflüge im Davis Cup und Anlass zur Auszeichnung zum Team des Jahres 2008.

Pressekontakt:

Medienstelle SRG

Auskünfte erteilt: Silvana Meisel, Projektleiterin Kommunikation Business Unit Sport SRG Tel. +41 58 135 07 31 oder silvana.meisel@bus.srg.ch

Weiteres Material: presseportal.ch/de/pm/100014224/100859328 OTS: SRG SSR

(SDA-ATS-OTS Ada100859328)