Gazenergie

Sommaruga spricht mit Portugals Premierminister Costa

Zürich, 17.11.2020

 

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat sich via Videoschaltung mit dem portugiesischen Präsidenten Marcelo Rebelo de Sousa sowie mit Premierminister António Costa ausgetauscht. Grund dafür ist die Übernahme Portugals der EU-Ratspräsidentschaft am 1. Januar 2021 für ein halbes Jahr.

Die Bundespräsidentin habe ihre Gesprächspartner über den Stand der Dinge beim institutionellen Rahmenabkommen informiert, teilte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) am Dienstag mit.

Letzte Woche hatte der Bundesrat seine Position dazu festgelegt, diese aber nicht öffentlich kommuniziert. Ausserdem fand ein erstes Telefongespräch zwischen Sommaruga und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen statt.

"Präsident Rebelo de Sousa und Premierminister Costa informierten ihrerseits über die Pläne der portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2021", schreibt das Uvek weiter. Betreffend die Corona-Krise seien sich Portugal und die Schweiz einig, dass eine enge Absprache und Koordination sehr wertvoll ist.

Weiter sprachen sie laut Uvek über die Arbeiten für einen klimagerechten Wiederaufschwung nach der Pandemie. Wirtschaftlich spielen in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern Investitionen in erneuerbare Energien eine wachsende Rolle.

Beide Seiten würdigten ausserdem "die traditionsreichen und engen Beziehungen", schrieb das Uvek. Denn derzeit leben rund 260’000 Portugiesinnen und Portugiesen in der Schweiz und sind damit die drittgrösste Ausländergruppe. Umgekehrt leben rund 4500 Schweizerinnen und Schweizer in Portugal.