Gazenergie

Siemens Schweiz mit stabilem Ergebnis trotz Covid-19

Zürich, 12.11.2020

 

Die Siemens-Gesellschaften in der Schweiz haben im Geschäftsjahr 2019/20 ein stabiles Ergebnis erzielt. Bereinigt um den Verkauf der Tochterfirma Huba Control, blieben sowohl Umsatz als auch die Mitarbeiterzahl auf Vorjahresniveau, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag hiess. Unbereinigt lag der Umsatz jedoch mit 2,21 Milliarden Franken um rund 5,4 Prozent tiefer als im Vorjahr.

Angesichts der Unwägbarkeiten und Belastungen durch die Corona-Pandemie und trotz des konjunkturellen Rückgangs in der Maschinenindustrie habe man ein gutes Resultat erzielt, hiess es weiter.

Gewinnzahlen gibt Siemens auf Länderebene nicht bekannt. Der gesamte Siemens-Konzern mit Sitz in München wies am Berichtstag einen im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent tieferen Gewinn von 4,2 Milliarden Euro aus. Der Umsatz gab bereinigt um 2 Prozent auf 57 Milliarden Euro nach. Der deutsche Konzern hatte im September sein Energiegeschäft abgespalten und an die Börse gebracht.

Die Siemens-Regionalgesellschaft hat ihren Sitz in Zürich-Albisrieden, in Zug ist der globale Hauptsitz des Bereichs "Smart Infrastructure". Insgesamt beschäftigt der Konzern den Angaben zufolge in der Schweiz an 20 Standorten 5'295 Mitarbeitende.

Siemens hat den Angaben zufolge in der Schweiz eine starke Marktstellung in der Gebäudetechnik und Energieverteilung (Smart Infrastructure), Industrieautomatisierung, der Industrie-Software und der Antriebstechnik (Digital Industries/Industry Software). Eine bedeutende Rolle spiele Siemens zudem in der Bahn- und Strassenverkehrstechnik (Siemens Mobility), sowie in der Sortier- und Lagertechnik (Siemens Logistics). Siemens Energy und Siemens Healthineers sind ebenfalls in der Schweiz präsent.