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Piloten nach Flugzeugabsturz in Pfäffikon noch nicht befragt

Zürich, 20.07.2017

 

Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs im Auenfeld bei Pfäffikon ZH vom Mittwochabend sind noch viele Fragen offen. Die beiden schwer verletzten Insassen, ein 35-jähriger Fluglehrer und sein 40-jähriger Schüler, konnten bisher nicht einvernommen werden.

Dies teilte die Kantonspolizei Zürich am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mit. Daher sind die Gründe für den Absturz noch immer genauso unklar wie die Frage, ob sich das Flugzeug zu diesem Zeitpunkt im An- oder Abflug befand.

Das Flugzeug wurde inzwischen abtransportiert. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) untersucht den Absturz. Zudem klären die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft die weiteren Umstände ab.

Das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) nahm an der Absturzstelle zudem Bodenproben und trug etwas Erde ab, da Flugbenzin ausgetreten war. Noch ist offen, ob allenfalls weitere Erde abgetragen werden muss, wie das AWEL mitteilte.

Das Kleinflugzeug stürzte am Mittwoch gegen 18.30 Uhr in der Nähe des kleinen Regionalflugplatzes Speck-Fehraltorf ab. Dabei wurden die beiden Insassen schwer verletzt und mussten mit Rettungshelikoptern ins Spital geflogen werden. Sie sind aber ausser Lebensgefahr. Am Schulungsflugzeug entstand grosser Sachschaden.