Gazenergie

Inflationsrate in der Eurozone fällt auf 1,4 Prozent

Zürich, 31.05.2017

 

Die Inflation in der Eurozone ist im Mai auf ein Jahrestief gefallen. Die Konsumentenpreise stiegen nur noch um 1,4 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in einer ersten Schätzung mitteilte. Im April lag die Teuerungsrate noch bei 1,9 Prozent.

Energie verteuerte sich mit 4,6 Prozent nicht mehr so stark wie in den Vormonaten. Auch bei Dienstleistungen fiel der Preisaufschlag geringer aus als zuletzt.

Mit der niedrigeren Inflation sinkt der Druck auf die EZB, rasch aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik auszusteigen. Ihr Chef Mario Draghi sagte zu Wochenbeginn, dass ein "aussergewöhnliches Ausmass an geldpolitischer Unterstützung" immer noch nötig sei.

Die EZB hat die Zinsen auf null gedrückt und pumpt jeden Monat Milliarden über Wertpapierkäufe in die Wirtschaft, um die Konjunktur anzuschieben und die Preise wieder dauerhaft in Richtung der angepeilten Zwei-Prozent-Marke zu bewegen.