Gazenergie

Grossratskommission will Basler Haltestelle Westfeld aufheben

Zürich, 06.11.2020

 

Die vorberatende Grossratskommission spricht sich für eine geplante Umgestaltung der Regierung in der Burgfelderstrasse und der Missionsstrasse in Basel aus, die die Verkehrssicherheit erhöhen soll. Allerdings schlägt sie diverse Änderungen vor.

Fast 36 Millionen Franken wollte die Basler Regierung in die Erneuerung der Burgfelderstrasse, Missionsstrasse und der Spalenvorstadt investieren. Nun soll der Betrag um rund 5 Millionen auf 31 Millionen Franken gekürzt werden und das Projekt sich hauptsächlich nur noch auf die Burgfelderstrasse und Missionsstrasse konzentrieren, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Bericht der Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission (Uvek) des Grossen Rates hervorgeht.

Die Uvek spricht sich zwar für die Umgestaltung aus, die für den rollenden Verkehr auf der oft verstopften Pendlerachse nach Frankreich mehr Platz schaffen soll und gemäss Regierungsvorlage vom Juni 2018 in der Burgfelder- und in der Missionsstrasse eine Verbreitung der Fahrbahnen vorsieht.

Anders als die Regierung will die Uvek aber die Haltestelle Westfeld der Tramlinie 3 aufheben und die Haltestelle Felix Platter-Spital um rund 150 Meter stadteinwärts verschieben. Diese beiden Haltestellen liegen heute relativ nah beieinander.

Eine Reduktion habe eine kürzer Fahrzeit für Trampassagiere und weniger Behinderungen für weitere Verkehrsteilnehmende zur Folge, heisst es im Bericht der Uvek.

83 Parkplätze werden aufgehoben

Die Regierung hatte auch auch Massnahmen in der Spalenvorstadt vorgesehen. So hätte zwischen Spalentor und Schützenmattstrasse das Gestaltungskonzept Innerstadt zur Anwendung kommen sollen. Das bedeutet, dass das Trottoir mit Rheinwacken gepflästert und nur die Fahrbahn geteert wird.

Da die Uvek dagegen aber politischen Widerstand erwartet und der Ansicht ist, dass Wackensteine in diesem Bereich unter anderem wegen der Tramführung ungeeignet sind, will sie die Beiträge für diese Massnahmen nicht bewilligen. Die Kommission begründet ihren Entscheid unter anderem damit, dass somit die wenigen umstrittenen Projekte der Vorlage voraussichtlich ohne Referendum umgesetzt werden könnten.

Mit der Umgestaltung werden gemäss Uvek-Vorlage 83 Parkplätze aufgehoben. Die meisten Parkplätze werden in der Missionsstrasse verschwinden.

Die Uvek verabschiedete ihren Bericht mit 11 zu 0 Stimmen einstimmig.