Gazenergie

GE und Energietitel ziehen Wall Street nach unten

Zürich, 14.11.2017

 

Sinkende Ölpreise haben am Dienstag die US-Börsen unter Druck gesetzt. Neben Energieaktien zählten ferner die Papiere des vor einem Konzernumbau stehenden Siemens-Rivalen General Electric (GE) zu den Verlierern.

Marktbeobachtern zufolge sorgen sich Anleger, dass die Notenbank (Fed) die Zinsen zu stark anziehen und damit das Wirtschaftswachstum abwürgen könnte. Ausserdem warten die Investoren auf eine Einigung in den Kongress-Verhandlungen über die Steuerreformpläne von Präsident Donald Trump.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent tiefer auf 23'409 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,2 Prozent auf 2578 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,3 Prozent auf 6737 Punkte.

Erneut im Fokus standen GE-Anteilsscheine, deren Kurs den zweiten Tag in Folge abstürzte. Das Minus betrug knapp sechs Prozent. Der Industrieriese will sich künftig auf drei Kern-Geschäftsbereiche spezialisieren. Zudem hatte er am Montag seine Gewinnprognose für nächstes Jahr gesenkt.

Übernahmespekulationen halfen Buffalo Wild Wings auf die Sprünge. Der Kurs stieg um fast 24 Prozent. Dem "Wall Street Journal" zufolge bietet der Finanzinvestor Roark 2,3 Milliarden Dollar für die Restaurantkette.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 840 Millionen Aktien den Besitzer. 1187 Werte legten zu, 1740 gaben nach und 129 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,96 Milliarden Aktien 1313 im Plus, 1618 im Minus und 202 unverändert.