Gazenergie

Energiepreise in der EU 2017 gesunken

Zürich, 29.11.2017

 

Die Energiepreise in der EU sind 2017 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Strom wurde im EU-Durchschnitt um 0,5 Prozent billiger, die Gaspreise gingen sogar um 6,3 Prozent zurück, wie aus jüngsten Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat vom Mittwoch (erstes Halbjahr 2017) hervorgeht.

Die höchsten Anstiege bei Strom verzeichneten Zypern (22,0 Prozent), Griechenland (12,8 Prozent), Belgien (10,0 Prozent), Polen (6,9 Prozent) und Schweden (5,5 Prozent).

Die stärksten Rückgänge wurden dagegen in Italien (-11,2 Prozent), Kroatien (-10,2 Prozent), Litauen (-9,3 Prozent), Luxemburg (-4,9 Prozent) und Österreich (-4,1 Prozent) registriert.

Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte war in Bulgarien mit 9,6 Euro pro 100 kWh am niedrigsten und in Deutschland mit 30,5 Euro am höchsten. Der EU-Durchschnitt lag bei 20,4 Euro.

Bei den Gaspreisen gab es völlig unterschiedliche Entwicklungen in den EU-Staaten. Die stärksten Rückgänge wurden in Kroatien (-17,5 Prozent), Portugal (-15,3 Prozent) und Litauen (-11,6 Prozent) verzeichnet. Am höchsten stiegen die Gaspreise in Estland (21,1 Prozent) vor Dänemark (12,7 Prozent) und Schweden (10,8 Prozent).

Der durchschnittliche Gaspreis betrug in der EU im Durchschnitt 5,8 Euro je 100 kWh. Am wenigsten kostete Gas in Rumänien (3,2 Euro) und Bulgarien (3,3 Euro), am teuersten war Gas in Schweden (12,1 Euro), Dänemark (8,1 Euro) und Portugal (7,7 Euro).