Gazenergie

EKS: Grösserer Gewinn dank kaltem Winter

Zürich, 01.06.2017

 

Das Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen (EKS) AG hat den Gewinn um rund 6 Prozent auf 6 Millionen Franken gesteigert. Der etwas kühlere Winter und Kosteneinsparungen haben dazu beigetragen.

Die Heizgradtage haben im Jahr 2016 um 9 Prozent zugenommen, wie die EKS AG am Donnerstag mitteilte. Dies habe sich vor allem auf den Stromabsatz im Haushaltskundensegment ausgewirkt. So haben die Schweizer Haushalte und das Gewerbe im Vergleich zum Vorjahr rund 4,1 Millionen Kilowattstunden (kWh) mehr Strom verbraucht.

Gleichzeitig nahm der Absatz an die deutschen Weiterverteiler ab: Allein der Umschluss der Thüga in Deutschland habe einen Rückgang von rund 60 Millionen kWh verursacht. Über alle Kundensegmente hinweg ging der Absatz von 576 Millionen auf 525 Millionen kWh zurück. Die Abgabe verteilt sich zu 58 Prozent auf die Schweiz und zu 42 Prozent auf Deutschland.

Zwar ging die erwirtschaftete Gesamtleistung von 101 Millionen auf 96 Millionen Franken zurück, dennoch wurde der EBIT und das Unternehmensergebnis gesteigert. Neben dem grösseren Stromabsatz bei den Haushaltskunden sind Kosteneinsparungen dafür verantwortlich.

Der Anteil der Einspeisung aus erneuerbaren Energien blieb mit etwa 79 Millionen kWH unverändert. Das entspricht 15 Prozent der Energiebeschaffung.

Am Ende des Geschäftsjahres waren im Versorgungsgebiet 1493 Photovoltaikanlagen (Vorjahr 1363) installiert. Davon stehen 683 (585) in der Schweiz und 810 (778) in Deutschland. Zusammen produzierten sie rund 18,5 Millionen kWh Energie.