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Diebstähle und Strolchenfahrten im Bezirk Horgen aufgeklärt

Zürich, 08.01.2018

 

Im Bezirk Horgen hat die Polizei ein langwieriges Ermittlungsverfahren gegen sechs Jugendliche und einen Erwachsenen abgeschlossen. Sie konnte den Betroffenen unter anderem Einbrüche, Diebstähle, Strolchenfahrten und einen Erpressungsversuch nachweisen.

Der Erpressungsversuch unter Schülern hatte im Juli 2017 alles ins Rollen gebracht, wie die Kantonspolizei Zürich am Montag mitteilte. Die im Rahmen dieses Falls eingeleiteten Ermittlungen führten zunächst zu einem 16-jährigen Serben.

Es zeigte sich, dass dieser ausserdem für einen Einbruchdiebstahl und einen Autodiebstahl in Frage kommen könnte. Bei der Verhaftung gab er die Fahrzeugentwendung und eine Strolchenfahrt zu.

Weitere Abklärungen ergaben, dass er dabei einen Komplizen gehabt haben musste und dass dieser bei der Fahrt aus dem Fahrzeug heraus mit einer CO2-Waffe auf einen Passanten geschossen, diesen aber verfehlt hatte.

Die folgenden Ermittlungen zeigten, dass dieser Komplize, ein 16-jähriger Schweizer, noch an einer weiteren Fahrzeugentwendung und an zwei Einbruchdiebstählen beteiligt gewesen sein könnte. Ausserdem stellte sich heraus, dass es einen weiteren Mittäter geben musste.

Dieser konnte kurz darauf identifiziert werden. Es handelt sich um einen 17-jährigen Schweizer. Die beiden Jugendlichen wurden ebenfalls verhaftet. Es folgten weitere Abklärungen, und es kamen noch mehr Straftaten mit noch mehr Beschuldigten zum Vorschein.

Im Verlaufe des Ermittlungsverfahrens wurden insgesamt fünf Einbruchdiebstähle, eine Hehlerei, zwei Fahrzeugentwendungen, drei Strolchenfahrten, ein Verkehrsunfall sowie diverse Verstösse gegen das Verkehrsgesetz mit einem Fluchtfahrzeug, ein Erpressungsversuch, zwei Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz, eine Widerhandlung gegen das Waffengesetz sowie eine versuchte Körperverletzung aufgeklärt.

An den Delikten waren total sieben Personen, darunter sechs Jugendliche und ein Erwachsener, beteiligt. Gegen die beschuldigten Personen wurden mehrere Strafverfahren eröffnet. Bis zur rechtskräftigen Verurteilung gelte die Unschuldsvermutung, schreibt die Kantonspolizei.