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Basler Regierung setzt auf nachhaltige Immobilienstrategie

Zürich, 10.11.2020

 

Preisgünstiger Wohnraum, genügend Platz für Unternehmen und die mittelfristige Sicherstellung der CO2-Neutralität sollen als Zielvorgaben für den Umgang mit den Immobilien im baselstädtischen Finanzvermögen dienen. Die Basler Regierung hat entsprechende strategische Grundsätze festgelegt.

Die Immobilienstrategie soll zu einer nachhaltigen Entwicklung der baselstädtischen Bevölkerung beitragen, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. Als Richtschnur hat sie fünf Grundsätze definiert, die von der aktiven Förderung von preisgünstigem Wohnraum, über das Engagement für die Ansiedlung und den Erhalt von Arbeitsplätzen bis zum schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen reichen.

Im Hinblick auf die Erschliessung neuer Entwicklungsareale und vor dem Hintergrund mehrerer Wohnschutzinitiativen erhält der Punkt "preisgünstiger Wohnraum" viel Gewicht. Der Kanton wolle unter anderem mit seinem bereits beschlossenen "Wohnbauprogramm 1000+" bis 2035 selber über 1000 neue preisgünstige Wohnungen erstellen. Zudem solle bei Vermietungen generell vermehrt das Prinzip der Kostenmiete zum Tragen kommen.

Immobilien Basel-Stadt solle des weiteren aktiv am Immobilienmarkt teilnehmen, um rasch auf aktuelle Bedürfnisse reagieren zu können, heisst es weiter. Und schliesslich will die Regierung die bereits gängige Praxis der Abgabe von staatlichen Grundstücken für den gemeinnützigen Wohnungsbau im Baurecht in den strategischen Grundsätzen verankern.