Gazenergie

Die Energiezukunft fängt im Alltag an:
Zum Beispiel beim Heizen

Gas ist fortschrittliche Energie. Denn Gasheizungen können vollumfänglich mit klimaneutralen Gasen betrieben werden.
Dank der sauberen Verbrennung entstehen praktisch keine Luftschadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub. Im Vergleich zum Heizen mit Öl ist der CO2-Ausstoss rund 25 Prozent geringer.

Zuverlässig heizen mit Gas

  • Gasheizungen sind zuverlässig, lassen sich leicht installieren, sparen viel Platz und verringern dank der idealen Verbrennungseigenschaften den Ausstoss von Luftschadstoffen wie Stickoxiden oder Schwefel massiv. Zudem gibt eine moderne Gasheizung praktisch keinen Feinstaub in die Luft ab.
  • Sie benötigen kein Brennstofflager und sind dank idealer Verbrennungseigenschaften sehr pflegeleicht.
     
  • Auch der Transport über die Gasleitungen direkt zum Verwendungsort erweist sich als ausgesprochen effizient. Das Gas strömt aus der Gasleitung, die ins Haus führt. So muss sich der Hausbesitzer nicht um die Gaslieferung kümmern, das Gas strömt entsprechend des Bedarfs. Der Hausbesitzer bezahlt nur den Anteil Gas, der verwendet worden ist.
     
  • Gasheizungen lassen sich sehr gut mit anderen Technologien und erneuerbaren Energiequellen kombinieren, zum Beispiel Solarthermie, Photovoltaik, Holz oder Umweltwärme.

Klimaneutrale Gase sind die Zukunft

Im weitverzweigten Gasnetz der Schweiz zirkuliert heute eine Mischung aus Erdgas und erneuerbarem Biogas.

Erdgas ist ein natürlich vorkommendes Gas, das aus dem Erdinneren gefördert wird. Es besteht zu über 90 Prozent aus dem farb- und geruchlosen Methan (CH4), dem einfachsten Kohlenwasserstoff, der in der Natur vorkommt. Das heute genutzte Erdgas hat sich aus abgestorbenen Kleinorganismen vor mehreren Millionen Jahren gebildet. Unter Luftabschluss, hoher Temperatur und hohem Druck im Inneren der Erde hat ein langsamer chemischer Prozess zur Bildung von Erdgas geführt. Erdgas wird von der Menschheit schon deutlich länger genutzt als Erdöl. Erdgas ist umweltschonend, da es vor seiner Verwendung nicht aufwendig raffiniert werden muss, sondern fast schon gebrauchsfertig aus der Erde kommt. Dies steht im Gegensatz zu anderen Brennstoffen wie Öl, Benzin oder Diesel.

Biogas setzt sich primär aus Methan (CH4) und Kohlendioxid (CO2) zusammen.

Biogas entsteht bei der anaeroben Vergärung von organischen Abfällen aus Haushalten und Industrie (Grüngut, Küchenabfälle, Abfälle aus der Lebensmittelverarbeitung etc.) sowie von landwirtschaftlichen Hofdüngern und Reststoffen.

Auf individuellen Wunsch können die Heizungen mit einem wählbaren Anteil von Biogas versorgt werden.

Die meisten Gasversorger bieten einen fixen Anteil von 5 bis 30 Prozent an Biogas in ihrem Standardprodukt.

Wasserstoff entsteht aus der Elektrolyse von Wasser. Der ebenfalls produzierte Sauerstoff wird in die Atmosphäre abgegeben oder industriell genutzt. Wenn erneuerbarer Strom verwendet wird, spricht man von grünem Wasserstoff. Wasserstoff kann auch aus Erdgas gewonnen werden. Der abgespaltene Kohlenstoff wird dabei entweder gelagert oder in Bau- und Wertstoffen eingesetzt. In diesem Fall spricht man von blauem Wasserstoff.

Synthetisches Methan wird durch die Power-to-Gas-Technologie mittels Elektrolyse aus überschüssigem oder erneuerbarem Strom aus Wind-, Wasser- und Solarkraft produziert.

Wasserstoff und Methan können ins Gasnetz eingespeist und zum Verbraucher transportiert werden.

In Zukunft wird es in den Sommermonaten zu einer Überproduktion an Strom aus Sonnenenergie und Wasserkraft kommen. Dieser überschüssige Strom kann mittels Power-to-Gas-Technologie in Gas umgewandelt, in Speichern gelagert und bei Bedarf im Winter an die Kunden geliefert werden. Das so gespeicherte Gas kann wieder in Strom umgewandelt oder als Treib- bzw. Brennstoff genutzt werden.

Erdgas und erneuerbare Gase wie Biogas, Wasserstoff und Biomethan verbessern unsere CO2-Bilanz, und sie sind klima- und umweltschonend.

Bis 2050 will die Gaswirtschaft nur noch klimaneutrale Gase anbieten und unterstützt damit die Zielsetzung der Netto-Null-Treibhausgasemissionen des Bundesrates.

Hybride Gasheizsysteme bieten für jedes Haus eine passende Lösung

Ob eine einfache Gasheizung, ein hybrides Heizsystem oder eine stromerzeugende Gasheizung – es gibt für jedes Haus die richtige Lösung. Hybridheizungen verbinden die Vorteile von zwei verschiedenen Technologien: In Kombination mit Solarenergie wird die Kraft der Sonne entweder über Solarpanels in Wärme oder über Photovoltaikzellen in Strom umgewandelt, um vom Frühling bis in den Herbst den Wärmebedarf eines Gebäudes zu decken. Wird in der kälteren Jahreszeit mehr warmes Wasser oder Raumwärme gebraucht, kommt die Gasheizung zum Zug. Gasheizungen können nach dem gleichen Prinzip auch mit Holzenergie oder Wärmepumpen ergänzt werden.

Solche hybriden Heizsysteme nutzen so viel erneuerbare Energie wie möglich und verbrauchen nur so viel Gas wie nötig. Werden sie zu 100 Prozent mit Biogas betrieben, gehören sie zu den besten Heizungen hinsichtlich Ökologie und Klimaschutz.

Die Gasheizung bietet Sicherheit: Die Solaranlage deckt den Wärmebedarf bei schönem Wetter ab. Wird dieser nicht ausreichend abgedeckt, kommt die Gasheizung für den restlichen Bedarf auf.

Gasheizung mit Solarthermie

Gas-Brennwertheizungen wandeln die Gasenergie sehr effizient in nutzbare Wärme um. Zudem passen diese Geräte ihre Heizleistung stufenlos dem jeweiligen Bedarf an Raumwärme und Warmwasser an. Gerade in den Übergangszeiten kann auf diese Weise Energie gespart werden.

Mit der Kombination aus Gas und Sonnenenergie lassen sich die Vorteile der Brennwertheizung weiter optimieren. Die durch Solarpanels eingefangene Wärme wird in einen Wärmespeicher geleitet. Sie dient dazu, bei Bedarf Warmwasser zu liefern und das Haus zu heizen. Die Gasheizung deckt den zusätzlichen Bedarf bei schlechtem Wetter oder sehr kalten Temperaturen.

Familie Maurer nutzt die Vorteile einer Gasheizung mit Solarthermie und ist so Teil der Energiezukunft.

Wie auch Sie ein Teil der Energiezukunft werden und welche Vorteile dieses hybride Gasheizsystem mit sich bringt, erfahren Sie im Film zu Familie Maurer.

Gasheizung mit Photovoltaik

Gas-Brennwertheizungen wandeln die Gasenergie sehr effizient in nutzbare Wärme um. Zudem passen diese Geräte ihre Heizleistung stufenlos dem jeweiligen Bedarf an Raumwärme und Warmwasser an. Gerade in den Übergangszeiten kann auf diese Weise Energie gespart werden.

Mit der Kombination aus Gas und Photovoltaik lassen sich die Vorteile der Brennwertheizung weiter optimieren. Der durch Solarzellen produzierte Strom erhitzt in einem Wärmepumpenboiler Wasser. Dieses warme Wasser kann in Küche und Bad sowie zum Heizen genutzt werden. Die Gasheizung deckt den zusätzlichen Bedarf bei schlechtem Wetter oder sehr kalten Temperaturen.

Familie Uhler nutzt die Vorteile einer Gasheizung mit Solarthermie und Photovoltaik und ist so Teil der Energiezukunft.

Wie auch Sie ein Teil der Energiezukunft werden und welche Vorteile dieses hybride Gasheizsystem mit sich bringt, erfahren Sie im Film zu Familie Uhler.

Gaswärmepumpe

Eine Gaswärmepumpe funktioniert wie eine elektrische Wärmepumpe. Sie bezieht Umweltwärme aus Boden, Wasser oder Luft und «pumpt» diese auf ein höheres Temperaturniveau. Das so produzierte warme Wasser kann direkt ins Heiz- und Warmwassersystem eingespeist werden. Eine Gaswärmepumpe kann bis zu 40 Prozent des täglichen Energiebedarfs durch Umweltwärme abdecken.

Die in der Berechnung verwendeten Werte basieren auf Daten von Gaswärmepumpen in Mehrfamilienhäusern.

Familie Giudicetti nutzt die Vorteile einer Gaswärmepumpe mit Solarthermie und ist so Teil der Energiezukunft.

Wie auch Sie ein Teil der Energiezukunft werden und welche Vorteile dieses hybride Gasheizsystem mit sich bringt, erfahren Sie im Film zu Familie Giudicetti.

Stromproduzierende Gasheizung (WKK)

Eine in einem Gebäude installierte Wärme-Kraft-Kopplungsanlage (WKK-Anlage) wird auch als stromproduzierende Heizung bezeichnet. Sie erzeugt nicht nur Strom, sondern nutzt die anfallende Überschusswärme zum Heizen von Wasser und Wohnung. Auf diese Weise erreichen solche Anlagen einen sehr hohen Wirkungsgrad. Da die stromproduzierenden Heizungen primär im Winter laufen, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Stabilität des Stromnetzes in der kalten Jahreszeit, in der stets mehr Strom importiert werden muss.

Familie Wickart nutzt die Vorteile einer stromproduzierenden Gasheizung mit Solarthermie und Photovoltaik und ist so Teil der Energiezukunft.

Wie auch Sie ein Teil der Energiezukunft werden und welche Vorteile dieses hybride Gasheizsystem mit sich bringt, erfahren Sie im Film zu Familie Wickart.

So wird Ihr Heizkörper Teil der Energiezukunft

Ob einfach eine Gasheizung, eine mit Solarenergie kombinierte Gasheizung, eine Gaswärmepumpe oder eine stromerzeugende Gasheizung – es gibt für jedes Haus das richtige Heizsystem. Ihr Installateur oder Ihre lokale Gasversorgung weiss mehr und hilft Ihnen gerne weiter.

Hier finden Sie Ihren lokalen Gasversorger

So wird Ihr Heizkörper Teil der Energiezukunft

Ob einfach eine Gasheizung, eine mit Solarenergie kombinierte Gasheizung, eine Gaswärmepumpe oder eine stromerzeugende Gasheizung – es gibt für jedes Haus das richtige Heizsystem. Ihr Installateur oder Ihre lokale Gasversorgung weiss mehr und hilft Ihnen gerne weiter.

Hier finden Sie eine Übersicht der Gerätelieferanten